Basaliom.

Basaliome gehören zur Gruppe des sog. „hellen“ oder „weißen“ Hautkrebses.

Dieser Hautkrebs ist im Gegensatz zum „schwarzen Hautkrebs“, dem malignen Melanom, im Verlauf relativ gutartig, d.h. er kann sich im Körper nicht ausbreiten, also keine Metastasen bilden.

Dennoch muss er natürlich behandelt werden, weil er sonst immer weiter wächst und sich letztlich in alle Körperstrukturen hineinfrisst, die sich ihm in den Weg stellen. Grundsätzlich gibt es zwei Behandlungswege: Operieren oder nicht operieren.

1. Operation

Das Basaliom wird herausgeschnitten, der Defekt entweder vernäht oder mit einer Hautverpflanzung oder -verschiebung verschlossen.

Vorteil:

Die mit Abstand sicherste Methode, weit über 90% Heilung. Zudem kann die vollständige Entfernung mikroskopisch kontrolliert werden.

Nachteil:

Blutig, aufwendig, oft für den Patienten eine Belastung. Es resultieren teilweise erhebliche Narben.

2. Oberflächliche Methoden

Mit verschiedenen Methoden kann das Basaliom oberflächlich zerstört werden.

Vorteil:

Diese Methoden sind für den Patienten schonender, das kosmetische Ergebnis ist meist wesentlich besser.

Nachteil:

Diese Methoden sind wesentlich unsicherer, Heilungsquoten zirka 50-80%. Es kann nicht primär kontrolliert werden, ob der Tumor vollständig entfernt wurde.

Dies ist nur mit einer anschließenden Gewebeprobe möglich. 

Oberflächliche Methoden sind nur bei bestimmten Basaliomtypen indiziert und in der Regel nicht im Gesicht.

Folgende Behandlungen stehen zur Verfügung:

1. PDT (Photodynamische Therapie)

Methode mit dem besten kosmetischen Ergebnis. Eine Salbe wird aufgetragen, das Basaliom dann mit speziellem Licht bestrahlt. In der Regel sind zwei Behandlungen erforderlich.

Nach meiner persönlichen Erfahrung die kosmetisch beste Methode, jedoch leider auch jene mit dem höchsten Rezidivrisiko, d.h. dass das Basaliom nicht vollständig zerstört wird und wieder nachwächst.

2. Vereisung

Das Basaliom wird mit Stickstoff eingefroren. Eine sehr alte, etwas aggressive, aber wirksame Methode. Hinterlässt meist leichte, oberflächliche Narben. Meist ist eine, ggfls. weitere Sitzungen erforderlich.

3. Verbrennung

Das Basaliom wird mit einem Elektrokauter verbrannt, meist nach oberflächlicher Skalpellabtragung, so dass die Diagnose, im Gegensatz zur Vereisung, auch feingeweblich gesichert werden kann.

4. Laser

Die Entfernung mittels eines Lasers ist besser steuerbar als Vereisung und Verbrennung, aber im Prinzip ähnlich.

5. Imiquimod (Aldara)

Eine Salbe, die das Immunsystem anregt, das Basaliom zu zerstören.

5. Röntgenbestrahlung

In mehreren Sitzungen wird der Tumor bestrahlt und zerfällt schließlich. Sehr schonende Methode und fast so sicher wie die Operation. Allerdings kann durch diese Bestrahlung mit einer Verzögerung von ca. 20 Jahren selbst ein anderer Hautkrebs entstehen. Deshalb kommt diese Therapie nur für sehr alte Patienten infrage, die voraussichtlich keine 20 Jahre mehr leben werden.

 

Panel Adresse

Dr. med. Peter Grotmann
Facharzt für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

40217 Düsseldorf
Friedrichstr. 29-31 
0211 / 99 44 182

 

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